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LANDESKUNDE DER DEUTSCHSPRACHIGEN LÄNDER
In der Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse wird, soweit angebracht, vergleichend vorgegangen. Die landeskundlichen Schwerpunkte des Lehrwerks DAS DEUTSCHMOBIL, Bd. 1-3, bzw. SOWIESO, Bd. 1-3, gelten als Orientierungsmaßstab, sind aber nach Maßgabe und/oder erscheinender Notwendigkeit auf die österreichischen Verhältnisse hin zu adaptieren bzw. abzuändern. Die Unterrichtenden der jeweiligen Klassenstufen unterziehen sich - unter Berücksichtigung der durch die Fachkonferenz festgelegten verbindlichen Themenkreise - der Aufgabe, in dafür zu bildenden Arbeitskreisen betroffene Lehrwerkslektionen bzw. entsprechende Teile davon auf die Bedürfnisse einer auf Österreich schwerpunktmäßig ausgerichteten Landeskunde zu über-, ggf. völlig umzuarbeiten. In den IV. und V. Bachillerato-Klassen wird zunehmend mit Originaltexten gearbeitet und zwar im Rahmen themenbestimmter Unterrichtseinheiten. Die Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse dient weiters der Vorbereitung an der Ablegung des Deutschen Sprachdiploms II interessierter Schüler des V. Bachilleratos. Landeskunde schließt schüleraktives Arbeiten ein. Die Schüler sollen mit landeskundlichen Informationen aus den Lehrwerken und anderen Quellen umgehen lernen, Informationen aus Texten, Abbildungen, Karten und Vergleichen (mit eigenen bzw. im Heimatland üblichen Vorstellungen) zu entnehmen und zu sammeln. Landeskundliche Kenntnisse, Informationen und Materialien sind etwa durch Einbringen in Briefe, Umsetzung in Spielszenen, durch Kurzreferate, in Arbeitsgruppen oder durch die Gestaltung von Mini-Ausstellungen im Klassenraum (Wandbilder) zu verwerten. Dabei ist anstrebenswert, dass die Schüler eigene Standpunkte beziehen, doch gleichzeitig die Eigenart eines anderen Kulturkreises zu akzeptieren und zu verstehen trachten. Landeskundliches
Wissen wird immer in Verbindung mit Sprachproduktion geprüft.
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