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Feria
Científica 2005 |
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Martin Hofer, Michael Ebner, Markus Hainz, Ernst Mair WETTER und UMWELT Vorbereitung : Die zwei 4. Klassen Bachillerato bereiteten sich vom 28. bis zum 30. März auf die Präsentation ihrer naturwissenschaftlichen Arbeiten im Colegio Aleman vor. In diesem Jahr wird in den Fächern Biologie , Physik und Chemie das Thema Wetter und Umwelt aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet. Die eigenständige Arbeit der Schüler steht dabei im Mittelpunkt, sowohl was die geistigen Fähigkeit, als auch was handwerkliche, praktische Tätigkeiten und die wissenschaftliche Phantasie betrifft. Die Kontakte und Verbindungen zum Instituto de Sismologia, Vulcanologia, Meteorologia e Hidrologia de Guatemala (INSIVUMEH) sollen noch hergestellt werden. |
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Physik : Martin Hofer Bau einer Wetterstation Mit einfachen Mitteln werden Luftfeuchtigkeitsmessungen , Temperaturmessungen, Messungen der Windgeschwindigkeit, der Windrichtung, ,der Niederschlagsmenge gemacht. Mit Gegenständen aus dem täglichen Leben werden die Geräte selbst hergestellt und teilweise auch kalibriert. Chemie : Markus Hainz Die Schüler der Chemiegruppe befassen sich mit der chemischen Analyse der Schadstoffbelastungen von Luft und Wasser. Dazu teilt sich die Gruppe entsprechend ihren Arbeitsgebieten in 3 Untergruppen auf. 1. Quantifizierung der Staubbelastung Zwei Schüler überprüfen die zuerst Funktion eines „Volume Samplers“ hinsichtlich der Filterart und des Luftdurchsatzes („Flow rate“). Mit diesem Gerät, eine Art Luftansaugung, lässt sicht die Staubbelastung der Luft (in mg/l) bestimmen. Danach werden Luftanalysen an verschiedenen Punkten der Schule und auch im Zentrum von Guatemala-Stadt durchgeführt. 2. Untersuchung von Niederschlagswasser Ziel dieser Arbeitsgruppe – eine Schülerin, ein Schüler – wäre es gewesen, das Niederschlagswasser auf pH-Wert, SO42- und NO3- zu untersuchen um anschließend Rückschlüsse auf die Luftqualität durchführen zu können. Da zu dieser Jahreszeit aber kaum mit Niederschlag zu rechnen ist, hat man sich in dieser Arbeitsgruppe entschlossen, selber einen Laborversuch mit dem Titel „Saurer Regen“ durchzuführen. Die Gruppe baut also ein Modell, bei der die Abgase verschiedener Verbrennungen (wahlweise Holz, Kohle oder Erdöl) über eine „Dusche“ mit Wasser ausgewaschen werden. Das Wasser wird im Kreislauf gehalten und kann anschließend auf die oben erwähnten Parameter untersucht werden. 3. Chemische Untersuchung von Oberflächenwasser Ein stark verschmutzter Bach nahe des IAG’s wird von einer Schülergruppe (zehn Schülerinnen und Schüler) über einen längeren Verlauf (ca. 5km) chemisch untersucht. Die Parameter NH4+, NO2-, NO3-, SO42-, Fe, PO43-, Cl- werden photometrisch (Merck „Spectroquant“), Ca2+ und Mg2+ (Wasserhärte) werden komplexiometrisch bestimmt. Anschließend an die Bestimmung erfolgt die Interpretation der Ergebnisse.
- Einführung in Sterilisationstechniken - Bedienen des Autoklaven - Zubereitung von zwei verschiedenen Nährmedien für die Züchtung von Mikroorganismen - Autoklavieren von Medien und Geräten bei 126 Grad C und 1,4 bar Druck - Ausgießen der Agarplatten - Exposition und Probenentnahme : mit dem Burkard Jet spore Sampler (Luftansauggerät) - Inkubation der exponierten Agarplatten bei 37 Grad im Brutschrank (Nutrient Agar ) bzw. bei Zimmertemperatur ( Malzextraktagar) - Mikroskopieren von aerogenen Mikropilzen und Fotos Zeichnungen - Mikroskopieren von aerogenen Bakterien ( grampositive Stäbchen ) - DNA Isolierung aus aerogenen Mikroorganismen - Informationen über abiogene und biogene Luftverschmutzung in Tirol aus dem Internet und aus der Fachliteratur - Vergleich der Luftbelastung Guatemala und Österreich ( soweit Daten zugänglich sind) - Vergleich der Belastung mit Pilzsporen zwischen Tirol und Guatemala (wissenschaftliche Daten von M. Ebner ) - Vergleich mit der Stichprobe von der Schule am 30. 3. 2005 - ist an der Schule eine potentielle allergene Gefährdung (outdoors) - Wasserprobe (W2 – Probe von M. Hainz) relativ sauber vom Rio Negro-qualitative Untersuchung auf mögliche Keimbelastung |