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Feria
Científica 2005 |
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Martin Hofer, Michael Ebner, Markus Hainz, Ernst Mair
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Schon zum 3. Mal wurde in diesem Jahr die Feria Cientifica veranstaltet. Das Colegio Aleman, Colegio Americano, Colegio Jules Verne, Colegio Viena, das Colegio Capull und unser Institut zeigten in einer Show die Aufbereitung verschiedener naturwissenschaftlicher Themen. Ziel ist es , jedes Jahr den Studierenden in einigen Tagen der Vorbereitung ein spezielles Fachgebiet näher zu bringen und dann in einer gemeinsamen Präsentation einem interessierten Publikum vorzustellen. Dabei kann jeder Lehrer seinen Schwerpunkt setzen und die Schüler können ihren Interessen entsprechend ein Spezialgebiet wählen. In diesem Jahr war die Feria Cientifica von sehr hohem Engagement der Schüler gekennzeichnet. Das von den Lehrern ausgewählte Programm fand bei den jungen Wissenschaftern regen Zuspruch. Die Themen entsprachen den Interessen der Schüler und wurden mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick ausgeführt. |
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Biologie : Michael Ebner 1. Mikrobiologische Wasseranalyse: Die Untersuchung der Wasserproben 1 und 2 hat gezeigt, dass beide stark mit Salmonellen belastet sind. Anhand eines spezifischen Nährmediums und einer Farbreaktion wurden mindestens 13000 pathogene Keime pro ml Flusswasser festgestellt. In der Ausstellung konnten die eindrucksvoll gefärbten Agarplatten dem Publikum gezeigt und von den Schülern erklärt werden. Eine nachfolgende mikroskopische Untersuchung ergab gramnegative Stäbchen als einzige vorherrschende Bakterienform. 2. Luftuntersuchung am Dach des Biologiesaals: Die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen konnten bestätigt werden. Auch im Schulbereich enthält die Luft zahlreiche Pilzsporen und Bakterienkeime. Die laufende Untersuchung in Guatemala und der Vergleich mit europäischen Messwerten zeigen, dass Guatemala City auch die Hauptstadt der biogenen Luftbelastungen ist. Schon in den ersten Monaten des Jahres übertrifft die Pilzsporenkonzentration in Guatemala die Werte von Tirol und anderen Städten der EU um das Mehrhundertfache. Entsprechende Diagramme und Fotos von seltenen Pilzsporen und typischen Bakterien konnten gezeigt werden. Auch wurden gefärbte Bakterienausstriche im Mikroskop gezeigt. 3. Demonstration der Arbeitstechniken in der Mikrobiologie: Eindrucksvoll demonstrierten Schüler des IAG die grundlegenden Techniken, wie das Überimpfen von Mikroorganismen auf Agarplatten sowie das Sterilisieren und Abflammen von Arbeitsgeräten. 4. DNA Isolierung aus Mikroorganismen: Sehr anschaulich wurde von unseren Schülern anhand der DNA-Proben erklärt, wie man Nukleinsäuren mit einfachen Methoden in jedem Schullabor gewinnen kann. Zwei Eprouvetten mit deutlich sichtbaren weißen DNA Fäden, aus Zwiebeln und Mikroorganismen belegten ihre Aussagen. Die Isolierung der DNA aus Mikroorganismen wurde - soweit uns bekannt – überhaupt erstmals in einem Schulexperiment durchgeführt. 5. Zur Ergänzung wurde noch eine von Schülern mit ausgearbeitete Powerpoint Präsentation der wichtigsten Ergebnisse gezeigt. |
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PHYSIK : Martin Hofer Bau einer Wetterstation Wir
haben eine Wetterstation „unplugged“ gebaut! Diese Messgeräte wurden von den Schülern nach Bauanleitung konstruiert und aus Eigeninitiative auch entsprechend adaptiert.Das besondere war, dass die Messgeräte aus Gebrauchsgegenständen des Alltags gebastelt wurden. Weiters hatte die Projektgruppe die Aufgabe all diese Messgeräte zu skalieren. Um dies zu richtig zu bewältigen war ein physikalisches Verständnis gefordert. Anhand der Bauanleitung eines Aneometers will ich euch demonstrieren wie wir gearbeitet haben: Windgeschwindigkeit
Das Endziel des Projekts ist eine permanente elektronische Wetterstation am IAG einzurichten, deren Messwerte über die Homepage des IAG´s ablesbar sind. |
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CHEMIE : Markus Hainz Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich in diesen 3 Tagen in ihr Arbeitsgebiet zu vertiefen. Die zum Teil selbst erteilten Arbeitsaufträge wurden mit viel Begeisterung und Elan in Angriff genommen und die erhaltenen Ergebnisse spiegeln diese Arbeitseinstellung durchwegs wieder. So konnte von der Schülergruppe, die sich die Messung von Staubbelastung von Luft an verschiedenen Standorten zum Ziel gesetzt hat, gezeigt werden, dass sich mit sehr einfachen Methoden nicht nur standortspezifische Unterschiede, sondern auch Schwankungen der Belastung abhängig von der Tageszeit nachweisen lassen. Weiters wurden Daten der Wasserverschmutzung entlang eines Flusslaufes aufgenommen, die eine klare Interpretation bezüglich antropogenen Einträgen und Nitrifikation zulassen. In dieser Gruppe wurde außerdem ein „Mess-Set“ hergestellt, mit dem man alleine durch das Zählen der Tropfen eines Reagens die Wasserhärte (Ca oder Mg) messen kann. Viel Beachtung, besonders bei der Feria im Colegio Aleman, fand die Arbeit jener zwei Schüler, die sich mit der Thematik des sauren Regens befasste. Das gebaute Modell, dass durch Auswaschen von Rauchgasen über einen Wasserkreislauf, die Kontamination des Regens simulieren sollte, funktionierte einwandfrei. Im Wasser konnte nicht nur ein pH-Wert von ca. 3,4 sondern auch signifikante Werte von Nitrit, Nitrat und Sulfat gemessen werden. Abschließend kann man mit gutem Gewissen behaupten, dass diese Projekttage sowohl für die Schüler als auch für den Lehrer viele gute Erfahrungen und vor allem auch viel Spaß bei der Arbeit mit sich brachten. |