InteractIAG 2011


InteractIAG-Club  2010-2011                                        

                                                                                                          

Der InteractIAG-Club versteht sich als ein Klub, der Jugendlichen u. a. Führungsfähigkeiten, Solidaridät, Kollegialität und die Verwirklichung sozialer Projekte ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten vermittelt. Der Club wurde im Schuljahr 2009 gegründet und wird seither von Mag. Michael Peitler betreut. Mitglieder sind vor allem SchülerInnen mit Führungsqualitäten vom 2. Básico bis zum 5. Bachillerato.

           

Als ich davon hörte, dass eine Gruppe von SchülerInnen Führungsqualitäten mittels Dienst an den Anderen und am Gemeinwohl entwickelte, begann ich mich für den INTERACT-Klub zu interessieren. Ich sah in diesem Verein die unvergleichbare Gelegenheit mich sowohl als Schüler als auch als Persönlichkeit zu entwickeln. Eineinhalb Jahre nach meinem Eintritt stelle ich fest, dass ich mich nicht geirrt habe: Die erworbene Erfahrung, die neu gewonnenen Freunde, die  umgesetzten Vorhaben und vor allem alle Gelegenheiten dazu, eine besserer Mensch zu werden, indem ich bedürftigen Menschen helfe,  bestätigen mir, dass meine Teilnahme am INTERACT-Klub eine der besten Entscheidungen meiner Schullaufbahn war. Als Mitglied und Präsident des INTERACT-Klubs bekam ich Gelegenheit, die Struktur gründlich kennen zu lernen und zugleich auch verschiedene Werte weiter zu entwickeln: Demut, Respekt, Ehrlichkeit und Verantwortung, neben vielen anderen Werten, die jeder Mensch zu einem ausgeglichenen Leben unbedingt braucht.

Gleichzeitig verstand ich aber auch den Wert uneigennützig zu arbeiten, als Leidenschaft, als Quelle des Glücks , ohne auch nur etwas dafür zu erwarten, außer die eigene Genugtuung, eine Verantwortung wahr zu nehmen  und an einem besseren sozialen Verständnis mitzuarbeiten, das uns zu stärkerer nationaler und sozialer Einheit verhelfen möge.

Manuel Farfán, Presidente 2010-2011
 

InteractIAG-Club  2011-2012

El club INTERACT Austriaco. Hace 1 año no tenía ni idea de que existía este club, tenemos un club de este tipo en el Austriaco pensé cuando me invitaron al campamento. Mi primera impresión del club fue: ¡Nunca me imaginé que hubiera algo así en el colegio! Yo definitivamente quería formar parte. 

Afortunadamente  tuve la oportunidad de poder quedarme en el club. Poco a poco me fui involucrando más y más. Participaba en los proyectos y en las charlas. Las charlas que recibíamos eran no solo educativas sino también motivacionales. No solo las charlas y los proyectos nos ayudaban a crecer como personas, las amistades que forjamos con alumnos de distintos grados es algo particular del club.   

En ninguna otra organización del colegio me relacionaba con alumnos de 5to bachillerato y de 2do básico. Como miembro y actual presidente del club aprendí valores que no solo me ayudan en el colegio, sino en todo en la vida. Valores como el ser solidario, el ayudar a quien lo necesite sin esperar algo a cambio y sobre todo el ser responsable y cumplir con mis obligaciones, algo muchas veces difícil de cumplir. Para mí esta ha sido de las mejores decisiones que he tomado y no me arrepiento de haberme involucrado, aunque a veces sea un poco estresante.

                    

Entre los proyectos que se realizaron en este segundo semestre se encuentran la instalación de estufas de plancha onil y la recolecta de juguetes.
Las estufas fueron donadas por un Club Rotario de Arizona através la fundación Helps International, pero no había nadie que las instalara. Por eso nosotros junto con el club Rotaract Ciudad de Guatemala nos ofrecimos a hacerlo. Estas estufas son ideales para las personas de escasos recursos, debido a que les ayuda a ahorrar leña porque utiliza hasta un 65 por ciento menos de leña y las familias pueden cocinar en ellas sin riesgo a quemarse, incendiar su casa o inclusive que sus niños se quemen.

              

Del mismo modo el club hizo una recolecta de juguetes en el Instituto Austriaco para donarlos a JT Children Foundation. Esta organización ayuda a niños, jóvenes y adultos con habilidades especiales, sobre todo niños que no tienen los recursos para pagar una terapia adecuada para su reintegración a la sociedad.

Para nosotros ha sido gratificante el hecho de poder contribuir al desarrollo del país. Nos hemos sentido menos impotentes ante la pobreza, ya que podemos decir que no esperamos a nadie para cambiar al país, nosotros tomamos la iniciativa y ayudamos con la simple satisfacción de darle a un niño tuviera momento de felicidad, a una familia la oportunidad de cocinar de una manera digna y segura  y sobre todo ayudamos aunque sea un poco al desarrollo del país, no nos quedamos con los brazos cruzados esperando a que alguien más lo haga, esa es nuestra mentalidad, “dar de sí antes de pensar en sí”.


Bei keiner anderen Gelegenheit in der Schule kam ich in derart enge Berührung mit SchülerInnen vom 2. Básico bis 5. Bachillerato. Als Mitglied und gegenwärtiger Präsident des Klubs lernte ich Werte kennen, die nicht nur in der Schule, sondern für ein ganzes Leben Gültigkeit besitzen. Werte wie solidarisch zu sein, Bedürftigen uneigennützig helfen, verantwortungs- und pflichtbewusst zu sein, was zu verwirklichen einem häufig schwerfällt. Ich habe eine meiner besten Entscheidungen getroffen und ich bereue meine Teilnahme nicht, auch wenn es manchmal stressig ist.

Unter den im zweiten Semestre 2011 verwirklichen Projekten möchte ich die Errichtung von ONIL-Öfen und die Spielzeugsammlung hervorheben. 

Die ONIL-Öfen wurden von einem Rotary Club in Arizona über die Stiftung HELPS INTERNATIONAL  gespendet. Zusammen mit dem ROTARACT CLUB Ciudad de Guatemala haben wir die Aufstellung bei bedürftigen Familien in Tecpan, Chimaltenango übernommen.
Die ONIL-Öfen sind besonders ideal, denn sie helfen, bei einem 65%igen geringeren Verbrauch, Brennmaterial zu sparen und die Familien können mit den ONIL-Öfen gefahrlos kochen. Gleichzeitig wird was Brandrisiko beinahe gänzlich ausgeschaltet.

Gleichermaßen haben wir Spielzeug gesammelt, das wir der JT Children Foundation schenken wollen. Diese Organisation hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen und ermöglicht ihnen geeignete Therapien. Im Kunstunterricht haben wir mithilfe der Prof.innen Rossanna Paredes und Luana Quintana 300 Holzautos bemalen lassen, die aus den USA stammen und die wir bedürftigen Kindern im Spital Roosevelt überbracht haben.

Zur Entwicklung des Landes beizutragen bedeutet Genugtuung für uns. Wir fühlen uns  weniger ohnmächtig angesichts der Armut, weil wir nichts erwarten, sondern selbst die Initiative ergreifen, nicht mit verschränkten Armen warten, bis jemand etwas tut, sondern “etwas beitragen, statt an uns zu denken ”.


                                                    Jorge PiedraSanta
                                                       Presidente - INTERACT 2011-2012