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Dienstag:
Am Abend Ankunft im Hotel, Begrüßung durch den Seminarleiter H. Behrends.
Mittwoch:
8:00 früh Arbeitsbeginn, Begrüßung durch den Schulleiter,
Vorstellung des Handbuchs, allgemeine Informationen.
Programmpunkte waren Hospitationen bei deutschen Kollegen, die sich
Gedanken zu DFU gemacht hatten. Arbeitsblätter wurden zur Verfügung
gestellt. Die ausgewählten Klassen zeigten eine hohe Konzentrationsfähigkeit,
waren sehr eifrig bei der Sache und arbeiteten gut mit. Ich hospitierte
bei Physik, Chemie und Biologie.
Physik: ein junger Kollege (Programmlehrer) zeigte eine Unterrichtseinheit
in einer 9. Klasse zum Thema Wärmeausdehnung mit einem einfachen
Experiment. Neue Fachwörter wurden auf dem Arbeitsblatt erklärt, die Schüler
mussten eine Skizze beschriften, nachdem sie das Experiment gesehen hatten.
Chemie: Eine costaricanische Ortskraft mit perfekten Deutschkenntnissen
hielt eine Stunde in einer 10. Klasse zum Thema Oxidation von Phosphor mit
gelungenem Experiment. Erstaunlich war, dass die Schüler die Formel
P2O5 ohne Schwierigkeiten herausfanden. Nach Rückfrage wurde klar,
dass vorgearbeitet worden war.
| Biologie: In einer 11. Klasse wurde das Thema Tropenwald und seine
besonderen Lebensformen erarbeitet. Hier war zu erkennen, dass mehr
Spracharbeit im normalen Unterrichtsablauf notwendig war. Es wurden
Arbeitsblätter verteilt, und das Lehrbuch verwendet. Darin fanden die Schüler
Informationen, mit denen sie eine auf dem Blatt vorgegebene Aufgabe lösen
sollten, was einige Schwierigkeiten bereitete. Mit Hilfen der besten Schüler
und des Lehrers gelang es wohl den meisten. |
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Mittwoch Nachmittag:
Eigene
Unterrichtseinheiten wurden vorbereitet, was teilweise sehr lange dauerte.
So funktionierte ein geplantes chemisches Experiment nicht, weshalb von
dieser Arbeitsgruppe eine völlig neue Stunde vorbereitet werden musste.
Donnerstag:
Am Vormittag wurden die am Vortag vorbereiteten Stunden bzw.
Unterrichtseinheiten von den Seminarteilnehmern gehalten und anschließend
diskutiert. Diese Gespräche, wie auch schon jene am Mittwoch mit den
ortsansässigen Kollegen, verliefen in angenehm entspannter, konstruktiver
Atmosphäre. Mein Eindruck in Biologie war, dass die dortigen Schüler
auch nicht allzu viel über den tropischen Regenwald wussten, obwohl sie
schon einmal an einer Exkursion teilgenommen hatten. Ähnlich ist es bei
unseren Schülern, wenn man die Ergebnisse der semana rural nach längerer
Zeit abfragt. Schüler mit deutscher Muttersprache tun sich speziell in Ökologie
wesentlich leichter, da hier eben viel mehr Spracharbeit und Kommunikation
erforderlich ist. Am Nachmittag ein Seminarvortrag von H. Behrends zum
Handbuch. |
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Freitag:
Weitere Seminarvorträge, beispielhafte Schülerarbeiten, Ausblick auf künftige
Zusammenarbeit, Abschlussgespräche
Freitag abend: Abendessen in einem Restaurant mit herrlichem Ausblick über
das Tal von San José.
Samstag
Vormittag:
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Exkursion zum Vulkan Poás,
Mitfahrgelegenheit beim Seminarleiter, teilweise faszinierende
Ausblicke, nach Art eines US-amerikanischen Nationalparks
organisiert, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten für Fachbücher und
Souvenirs. |
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