Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer zu Besuch
am Instituto Austriaco Guatemalteco

Fotos:
Hildegard Heilmann, Reinhard Petz


Hier ein Bericht aus der Presse:

1.800 Kinder in Guatemala drücken Salzburg die Daumen

03.07.2007 | 10:56 |   (DiePresse.com)

Hunderte Kinder warten Montagvormittag (Ortszeit) im Schulhof, ganz zappelig, mit selbst gebastelten Österreich-Fähnchen in den Händen und in roten Hosen und weißen Leibchen. Und als der silberfarbene Geländewagen eintrifft, bricht Jubel aus: Erstmals seit der Gründung der Österreichischen Schule in Guatemala-Stadt vor 59 Jahren kommt mit Alfred Gusenbauer ein österreichischer Bundeskanzler zu Besuch. Für Österreichs Olympia-Bewerbung hat die Schule eine wichtige Rolle gespielt.

Der "Coro Austriaco" stimmt "Singen ist uns're Freud'" an, danach geben sechs Jugendliche am Xylophon ihr Bestes, ehe der Bundeskanzler mit einigen Kindern und Lehrern ein paar Worte wechselt.

"Ja, ich kenne Österreich. Salzburg ist sehr schön", schildert die neunjährige Maria Paula Gomez del Cid der APA, während gleichzeitig ihre Freundin mit ihren großen, rehbraunen Augen einstimmt und Salzburg den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2014 wünscht. Gerne würde sie gerne Mal nach Salzburg kommen, sagt Maria.

Die Schüler können in dieser Gesamtschule gleichzeitig die guatemaltekische und die österreichische Matura ablegen, 50 Absolventen haben sogar schon in Österreich studiert, sagt Gusenbauer im APA-Gespräch. Die Schule ist Österreichs größtes Kulturprojekt in Lateinamerika, rund 25 österreichische Lehrer unterrichten derzeit hier. Getragen wird das Projekt von der österreichisch-guatemaltekischen Kulturstiftung.

Bei den Vorbereitungen für die 119. IOC-Generalversammlung, die derzeit in Guatemala stattfindet, habe die Schule eine ganz wichtige Rolle gespielt, erläutert Olympia-Geschäftsführer Rudolf Höller. Beim Herstellen der notwendigen Kontakte sei sehr viel Hilfe von der Schule gekommen, das beginne bei der Suche eines geeigneten Mietwagen-Unternehmens bis zum Zugang zur örtlichen Politik oder zu den Medien.

Am Ende des Kanzler-Besuchs, bei dem auch Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Bürgermeister Heinz Schaden und zahlreiche Athleten dabei sind, meint Schuldirektor Friedrich Baaz: "1.800 Schüler und 200 Bedienstete, das sind 2.000 Stimmen für Salzburg. Wir werden das IOC überzeugen, es gibt keinen besseren Platz für Olympia."

Und Burgstaller gibt sogar ein Versprechen ab: Sollte Salzburg Host City 2014 werden, komme sie nächstes Jahr wieder und werde eine Schule am Land unterstützen. (APA)

 


Aus dem Bundeskanzleramt vom 09.07.2007

http://www.bka.gv.at/site/infodate__09.07.2007/5371/default.aspx?wai=true#id23725

Guatemala: Kanzler Gusenbauer besucht Österreichische Schule

Hunderte Kinder warteten am 2. Juli aufgeregt im Schulhof, mit selbst gebastelten Österreich-Fähnchen in den Händen und in roten Hosen und weißen Leibchen. Jubel, als ein Geländewagen eintrifft: Seit Gründung der Österreichischen Schule in Guatemala-Stadt vor 59 Jahren kam mit Alfred Gusenbauer erstmals ein österreichischer Bundeskanzler zu Besuch. Die Schülerinnen und Schüler können in dieser Gesamtschule gleichzeitig die guatemaltekische und österreichische Matura ablegen. 50 Absolventen haben sogar schon in Österreich studiert, sagte der Kanzler, der sich auch in eine Klasse setzte. Die Schule ist Österreichs größtes Kulturprojekt in Lateinamerika, rund 25 österreichische Lehrer unterrichten hier. Getragen wird das Projekt von der österreichisch-guatemaltekischen Kulturstiftung. Den Kanzler begleiteten Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden und zahlreiche Athleten. Sie alle waren in Guatemala, wo in der IOC-Generalversammlung die Entscheidung für die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 fiel, wobei Sõtschi (Russland) erfolgreich war. ■