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SEMANA RURAL DER IIIAB DES IAG |
Ort: Campamento Chichoj ACJ, San Cristóbal, Cobán Teilnehmer: Víctor Tarazena (Pitu), Magda Valdéz, Michael Ebner, Katharina Trappl, Laura Tichy Und 51 Schüler der 3.Basicos Nach einer heißen fünfstündigen Hinfahrt, sind wir am Sonntag um 17:00pm am Lagerplatz Chichoj, in San Cristóbal, Cobán, angekommen. Zuerst haben die freiwillige Zimmereinteilung bestimmt, und sind dann in unsere Zimmer gegangen und haben uns dort organisiert. Am Abend, nach dem Essen, haben wir mit Pitu, der für uns tolle Gruppenspiele vorbereitet hatte, diese gespielt. Dann war Nachtruhe. Am Montag, unserem erster Tag in Chichoj, mussten wir früh aufstehen und uns beim Frühstück satt essen, denn eine 18km lange Wanderung wartete auf uns zu. Wir sind früh vom Lagerplatz aus gewandert, und nach fast 4 anstrengenden Stunden an der Staumauer von Chixoy, Pueblo Viejo, angekommen. Es war eine mühsame Wanderung, aber am ersten Tag waren wir alle noch voller Energie und haben es alle geschafft. Wir haben dort Mittagessen gehabt, und dann haben wir eine Erklärung über die Funktion der Staumauer bekommen. Wir konnten uns auch die unterirdischen Tunnel ansehen, und ungefähr um 16:00 sind wir mit einem Bus, der uns dort abgeholt hat, zurück zum Lagerplatz gefahren. Den Rest des Tages hatten wir, um uns im Lager auszuruhen, denn alle waren sehr müde. Am Dienstag begannen die Gruppenaktivitäten. Wir Schüler wurden in vier verschiedene Gruppen eingeteilt und jeder Lehrer war für eine Gruppe verantwortlich. Jede Gruppe machte eine andere Aktivität, indem sie am Vormittag mit einem Lehrer seine entsprechende machten und am Nachmittag mit einem anderen. Die vier verschiedene Aktivitäten waren die folgende: 1) Frau Tichys Gruppe, ist ins Dorf San Cristóbal mit einem Bus gefahren, und hat einen Rundgang durch das Museum für Kunst und Waffen gemacht, hat sich eine Kerzenfabrik angeschaut, ist zum Dorfmarkt gegangen und dann zum Kalvarienberg des Dorfes hinauf gewandert. 2) Frau Trappls Gruppe ist ebenfalls ins Dorf gefahren und hat eine Textilfabrik, wo die Textilien noch von Hand gearbeitet wurden, besucht. Dann ist sie in ein kleines Haus gegangen, wo eine Frau “Bettmatten” hergestellt hat, und dann noch ein bisschen weiter den Berg hinauf, ist sie in ein Haus gekommen, wo die Familie Papier aus Sisalagaven herstellt und verkauft. Die Gruppe durfte dort auch Magueypapier selbst machen, und wer wollte, konnte es natürlich kaufen und mitnehmen. 3) Herr Ebners Gruppe ist in einem Nebelwald gewandert, und hat viele biologische Erklärungen von den Pflanzen und Tieren bekommen, die zu unserem Biologieunterricht genau passten. 4) Pitus Gruppe, dagegen, blieb im Lagerplatz und machte die sogenannte “Ruta de la Amistad” (die Freundschaftsroute) die im Lager zu unserer Verfügung stand. Sie besteht aus 12 “Spielen” wo man aber viel denken und mit den anderen Mitgliedern der Gruppe arbeiten muss. Auf jeden Fall machte es viel Spaß. Da es ihr erstes Mal auf der Schullandwoche war, begleitete Magda jeden Lehrer einmal auf seiner entsprechenden Aktivität, um sie in den nächsten Landwochen selbst führen zu können. Am Abend hatten wir ein Programm, das am Dienstag ein Quizspiel war, wo wir von den Bereichen Biologie, Englisch, Sport und Musik einige Fragen beantworten mussten, und für die richtige Antwort Punkte bekamen. Und am Mittwochabend, nach dem Abendessen, haben wir ein tolles Spiel mit Plastikgläsern, das uns Pitu gezeigt hat, gespielt, und haben dabei viel Spaß gehabt. An diesem Abend endeten auch die Gruppenaktivitäten.
Am Donnerstag, unserem letzten Tag in Cobán, haben wir alle, mit unseren entsprechenden Gruppen, am Vormittag eine Kaffeeplantage und die Verarbeitungsanlage besucht, wo sie uns erklärt haben, wie sie den Kaffee, der einer der besten auf der ganzen Welt ist, bearbeiten und exportieren. Am Ende des Besuchs, bekam jeder, der wollte, eine Tasse ausgezeichnet schmeckenden Kaffees und gingen dann zum nächsten Programmpunkt der in einer Orchideenzucht stattfand. Dort hat uns ein Mann, der dort schon 24 Jahre gearbeitet hatte, viel Interessantes von den Orchideen und deren Züchtung gezeigt. Nachdem beide Gruppen fertig waren, sind wir mit dem Bus weitergefahren und an den Grotten von König Marcos angekommen, wo wir auch am meisten Spaß hatten. Wir mussten uns Regenstiefel und Helme mit Stirnlampen anziehen, um in die Grotten hineingehen zu können. Drinnen war es nämlich sehr schlammig und dunkel. In den Höhlen gab es Stalaktiten und Stalagmiten, hohes Wasser, das wir überqueren mussten und absolute Dunkelheit. Es war sehr aufregend und lustig, denn wir waren alle nass und bis auf das letzte Haar voll mit Schlamm bedeckt. Als wir alle die Höhlen besucht hatten, durften wir noch in dem kalten Fluss, der dort mit einer starken Strömung vorbeifließt, schwimmen, und uns ein bisschen sauber machen, denn so durften wir nicht den Bus betreten. Wir sind dann wieder zum Lagerplatz zurückgefahren, und da es unsere letzte Nacht dort war, machten wir ein großes Lagerfeuer, und es kamen einige Jugendliche mit denen wir dort lustige Spiele um das Feuer herum spielten. Wir durften an dieser Nacht auch länger wach bleiben, und sind dann erst sehr spät in der Nacht ins Bett gegangen. Am Freitag gab es ein schnelles Frühstück, und schon früh morgens stiegen wir alle in den Bus, und begannen unsere Rückfahrt. Nach einer tollen, aufregenden und erlebnisreichen Landwoche, waren wir alle sehr müde, daher hatten wir auch eine ruhige Rückfahrt. Wir kamen dann wieder an unserem Anfangspunkt, der Schule, an. Und so endete unsere Landwoche. Wir danken der Schule und den Begleitlehrern sehr, so eine Woche gehabt zu haben. Wir hatten alle eine tolle und unvergessliche Zeit, wo wir sehr Interessantes und Aufregendes erlebt haben, das uns auch für das Leben nützen wird. |